Fünf ultimative Tipps für Ihren Lebenslauf

Der Zusatz „vollständige Bewerbungsunterlagen“ versetzt Jobsuchende und wechselwillige Kandidaten oft in Panik. Dabei ist es nicht schwer, seine Unterlagen zusammenzustellen. Oft legen Unternehmen vor allem auf den Lebenslauf wert. Hier hat sich in den letzten Jahren einiges verändert.


Was gehört in den Lebenslauf?

Bewerbungsunterlagen umfassen normalerweise das Anschreiben, den Lebenslauf, Urkunden bzw. Zeugnisse und Zertifikate. Im Laufe der Zeit haben sich auch die Vorgaben bzw. Empfehlungen für die Biografie geändert.

Auf die folgenden Angaben können Sie verzichten:

1. Grund für die Jobsuche

Wenn Sie das erwähnen wollen, dann im Anschreiben. Im Lebenslauf möchte der potenzielle Arbeitgeber Qualifikationen und Berufserfahrung lesen.

2. Eltern, Geschwister, Familienstand, Kinder

Heute sind diese Angaben nicht mehr üblich. Laut Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sind die Angaben zu den Kindern und zum Familienstand nicht nötig. Das gilt seit längerem bereits für die Religionszugehörigkeit.

3. Schulbildung

Die Auflistung der Schulen, die von Ihnen besucht wurden, ist unnötig. Nur Berufseinsteiger sollten ihren höchsten Schulabschluss angeben. Zukünftig sind dann Berufs- bzw. Studienabschluss und Berufspraxis wesentlich. Übrigens sollte man auf die Nennung von Praktika und Nebenjobs verzichten, außer, sie stehen unmittelbar im Zusammenhang zur neuen Stelle oder es geht um den Start ins Berufsleben. Mehrjährige „Familienphase“ oder „Selbstfindung“ lesen Personalverantwortliche übrigens auch nicht gern. Hier sollten Sie ehrlich sein und z.B. den lang ersehnten Urlaub oder die Auszeit benennen.

4. Hobbys

Da es Aktivitäten sind, die in der Freizeit liegen, gehören sie ebenfalls nicht in die Vita. Anders sieht es bei Trainertätigkeiten, Vereinsarbeit oder sozialem Engagement aus. Das unterstreicht persönliche Eigenschaften, wie z.B. Beharrlichkeit, Teamgeist oder Verantwortungsbewusstsein.

5. Umfang

Grundsätzlich ist „weniger mehr“. Gestalten Sie Ihren Lebenslauf schlicht, verzichten Sie auf ein übertriebenes Layout. Es empfiehlt sich eine zweispaltige Auflistung: zum einen die Zwischenüberschriften und Zeitangaben neben den zugehörigen Inhaltsangaben. Gliedern Sie in Persönliche Daten, Ausbildung/ Studium, Weiterbildung, Berufserfahrung, eventuell Kenntnisse und Engagement. Das Aktuelle kommt immer an die oberste Stelle der Aufzählung. Wählen Sie eine gut lesbare Schriftart und Schriftgröße. Vergessen Sie nicht das Datum und die Unterschrift.

Alle nötigen Unterlagen fügen Sie zu einem Dokument, idealerweise im PDF-Format, zusammen und senden die Datei per E-Mail an das Unternehmen.

DREMO erhält fast 90 Prozent der Unterlagen per E-Mail. Das spart Zeit und Kosten und schont die Umwelt.

Übrigens legen wir auf ein Anschreiben inzwischen weniger Wert. Nach der Sichtung des Lebenslaufes streben wir eine erste telefonische Kontaktaufnahme an. Im Gespräch können Fragen geklärt und die Möglichkeiten bei DREMO besprochen werden.

Prinzipiell bieten wir Jobs im Handwerk, der Industrie und in der Alten- und Krankenpflege regional und deutschlandweit. Auch Bewerber aus Europa sind willkommen. Unser Team besteht neben deutschen Hilfs- und Fachkräften auch aus tschechischen, polnischen, ungarischen, rumänischen und kroatischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Sie wollen sich mit Ihrem Lebenslauf bei uns vorstellen? Gern, dann senden Sie Ihre E-Mail bitte an bewerbung@dremo.com oder kontaktieren Sie uns via WhatsApp. Für ganz Eilige gibt es auch die Option der Online-Bewerbung.