Wir schauen unseren Mitarbeitern gern mal über die Schulter

02.11.2018 10:45

Zuletzt durften wir bei Martin Wegener Mäuschen spielen. Wir waren von seiner Tätigkeit als Parkettleger sehr beeindruckt.


Bildquelle pixabay, Collage myposter

„Zurzeit bin ich bei Stuttgart im Einsatz. Das Kundenunternehmen hat hier den Auftrag, die Wohnungen eines neuen Komplexes mit Bodenbelag auszustatten.“

Wir erfahren, dass Parkett verlegt werden soll. Genau sein Metier - denn schließlich ist er ausgebildeter Parkettleger - „und das seit mehr als 10 Jahren“.

Die Arbeit mit Holz gefällt ihm sehr, besonders die natürlichen Eigenschaften und Vielfältigkeit des Bodenbelages begeistern ihn. Wir erfahren außerdem, dass helle Hölzer den Raum vergrößern und dunkle Farben eine warme Atmosphäre schaffen. Dann folgt eine kurze Erklärung rund um seinen Lieblingswerkstoff. Grundsätzlich hat man die Wahl zwischen Einschicht- (Massivparkett) oder Mehrschichtparkett (Fertigparkett). Außerdem kann verklebt oder schwimmend verlegt werden. Er macht uns mit werkseitig versiegeltem Massiv-Parkett, Lamparkett, Mosaikparkett, Riemen, Stäben und Tafelparkett vertraut.

Dann beginnt er mit dem Verlegen. „Das Team hat gute Vorarbeit geleistet, der Unterboden ist top – der Estrich ist eben und gut getrocknet – verlegereif“, meint der Fachmann. Er beginnt mit einer Dampfbremse (Folie, die die Restfeuchte des Bodens vom Parkett fernhält) und achtet auf Dehnungsfugen und Wandabstand. Wie verlegt wird, wurde vom Inhaber im Vorfeld festgelegt - Parallelverband.

Beim Verlegen gibt es vielfältige Möglichkeiten: längs oder quer zum Raum, breite und schmale Stäbe, Mischung verschiedener Holzarten und natürlich ganz unterschiedliche Verlegemuster. Dazu zählen z.B. „Fischgrät-Muster“ (die Stäbe werden im 90 Grad-Winkel angeordnet), „Englischer Verband“ (parallele Verlegung mit einheitlicher Ausrichtung und Versatz), „Schiffsboden“ (Verlegung parallel und immer mit versetzten Stößen) oder auch „Würfel-Muster“ (einzelne Parkettstäbe werden jeweils zum Quadrat, die abwechselnd um 90 Grad gedreht angeordnet werden).

Anschließend werden Sockel- und Abdeckleisten angebracht.

„Wenn ich mir dann „mein Werk“ anschaue, bin ich schon ein bisschen stolz!“ Das können wir so gern bestätigen. Es sieht einfach toll aus und wir waren vom Fachwissen und der Arbeitsweise von Herrn Wegener begeistert.

Wir sind jetzt auch Parkett-Fan; allerdings haben wir uns nicht alle Begriffe gemerkt ,-).

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