Kein Anspruch auf „Hitzefrei“ - aber klare Regeln
Ein gesetzlicher Anspruch auf „hitzefrei“ besteht in Deutschland grundsätzlich nicht. Dennoch sind Arbeitgeber verpflichtet, bei hohen Temperaturen für geeignete Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden zu sorgen.
Temperatur-Richtwerte:
- ab 26 °C: erste Maßnahmen empfohlen
- ab 30 °C: Maßnahmen verpflichtend
- ab 35 °C: ein Arbeitsplatz ist ohne Schutzmaßnahmen ungeeignet
Warum Hitze ein echtes Arbeitsproblem ist
Hohe Temperaturen führen zu sinkender Konzentration, schnellerer Ermüdung und einem erhöhten Unfallrisiko. Zudem nimmt die Produktivität messbar ab. Mit jedem Grad mehr sinkt die Leistung um etwa 2 bis 3 Prozent. Wichtig ist, auf Warnsignale zu achten wie Schwindel oder starke Müdigkeit.
Mögliche Maßnahmen gegen Hitze am Arbeitsplatz:
- Frühmorgendliches Lüften
- Ausreichend Sonnenschutz
- Nutzung elektrischer Geräte reduzieren
- Arbeitszeiten anpassen (früher beginnen)
- Getränke bereitstellen
- Handgelenke kühlen
- Leichte Ernährung
- Pausen im Schatten
Gerade bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten - etwa im Bau, in der Produktion oder in der Pflege - können solche Maßnahmen einen spürbaren Unterschied machen.
Unser Fazit
Hitze gehört zur neuen Arbeitsrealität. Unternehmen, die frühzeitig handeln und ihre Mitarbeitenden unterstützen, sichern Gesundheit und Leistungsfähigkeit gleichermaßen.
Gut zu wissen:
Wenn Hitze zu personellen Engpässen führt oder flexible Lösungen gefragt sind, unterstützt DREMO schnell und zuverlässig; mit passenden Mitarbeitenden und flexiblen Einsatzmodellen.
